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DAS MATTLIHÜS –Nachhaltig gut erholt

 

Wer in Oberjoch, Deutschlands höchst gelegenem Dorf ankommt, hat es nicht mehr weit bis zum Mattlihüs. Unterhalb des Iseler, dem Hausberg des Ortes, steht das BIO‐Hotel von Melita und Alexander Geißler, in exponierter Lage mitten auf einer extensiv bewirtschafteten Allgäuer Bergwiese, auf denen die Urgroßeltern des Hoteliers noch als Bergbauern gearbeitet haben. Wo es in der schneefreien Zeit vielfältig blüht, grünt und summt, bedeckt im Winter eine dicke Schneedecke die Wiesen – und auch die kleine Straße, die vom Dorf hinauf zum Hotel führt. Denn im Winter steht das Hotel mitten auf der Skipiste und die Gäste und ihr Gepäck werden mit dem Schneemobil vom Parkplatz zum Hotel transportiert.

 

Zurück zu den Ursprüngen

Genau dieser Skipiste verdankt das Mattlihüs, das nach der Großmutter von Alexander benannt, ist seine Anfänge. Begonnen haben die Großeltern von Alexander Geißler 1949 mit einer Teehütte zur Verpflegung der Skifahrer. Bald boten sie auch ein paar Zimmer zur Übernachtung an, und später, als die Eltern von Alexander mit in den Familien‐Betrieb einstiegen, entstand nach und nach das Berghotel Mattlihaus, das Alexander Geißler Mitte der 90er Jahre von seinen Eltern übernommen hat. Im Zuge der Neuausrichtung ihres Hauses haben er und seine Frau dann den ursprünglichen Namen im Allgäuer Dialekt wieder aufgegriffen. „Wir möchten mit unserem Konzept zurück zum Ursprung und zur Natur“, so Melita Geißler, und da passe der ursprüngliche Name einfach besser.

 

Der richtige Energiefluss

Denn vor einigen Jahren hat das Hotelierspaar eine umfassende Metamorphose des Mattlihüs angestoßen. Als Alexander Geißler in einer unternehmerischen und persönlichen Krisensituation steckte, entdeckte er Feng Shui für sich. Neugierig auf die fernöstliche Naturwissenschaft geworden, ließ er einige Feng Shui Maßnahmen an seinem Haus durchführen und war begeistert von den Effekten. Er merkte, dass Blockaden begannen, sich zu lösen und die Themen, die ihn seit Langem beschäftigten, in Bewegung kamen. „Feng Shui ist der Weg zur Leichtigkeit“, erklärt der Hotelier. Es gehe darum, Harmonie zwischen den Elementen herzustellen, was sich dann in die Lebenssituation überträgt. Dieser Kontakt mit Feng Shui und dessen Effekte veränderten das Leben von Alexander Geißler maßgeblich. Er bildete sich nicht nur in den letzten sechs Jahren zum Feng Shui Berater aus, sondern ging auch bei der Gestaltung des Hotels komplett neue Wege.

 

Viel Holz, ganz modern interpretiert

So sind der Anfang 2011 eröffnete, komplett in Holzbauweise errichtete Neubau und die in 2013 und 2014 renovierten „Zirbe & Lehm“Zimmer und WellnessSuiten im Altbau nach Feng Shui Erkenntnissen geplant und umgesetzt. Wer chinesische Deko und Schriftzeichen erwartet, sucht diese aber vergebens im Mattlihüs. Ein moderner, purer Holzlook, klare Linien, natürliche Materialien und warme Farbtöne bestimmen das Bild. „Ich bevorzuge Feng Shui Maßnahmen, die als solche gar nicht zu erkennen sind“, erklärt Geißler. So hätten die Flure im Neubau z.B. abgerundete Ecken, um einen optimale Fluss des Chi zu ermöglichen. Und der Regenwasser‐Brunnen, der Gäste vor dem Hoteleingang mit munterem Plätschern begrüßt, diene dazu, die gute Energie in das Haus zu ziehen.

Mit viel Energie sollen auch die Gäste des Mattlihüs nach dem Urlaub wieder nach Hause fahren. „Nachhaltig gut erholt“ lautet das Motto des Hauses, das auch unter dem Logo, einem hauseigenen Mandala, das ein stilisiertes Ahornblatt darstellt, zu lesen ist. Damit sich die Gäste optimal erholen können, sind die Schlafplätze elektrosmogreduziert und auf den Zimmern gibt es kein Wireless LAN. Duftendes Zirbenholz sorgt sowohl im Holzbau als auch in den neuen Zimmern für ein verbessertes Schlafklima. Und bei den Arrangements, die das Hotel im Programm hat, setzt Alexander Geißler auf Angebote, die weit über Wellness hinausgehen.

 

Entschleunigung und neue Energie

In Zusammenarbeit mit einem Team vom staatlich geprüften Bergführer über den Life Coach bis zum Mediziner gibt es z.B. ein Balance‐Coaching zur Burn Out Prophylaxe, Entschleunigungswanderungen mit bewusstem Naturerlebnis oder ein Urlaubs‐Package, das Yoga und Wandern verbindet. „Im Mattlihüs bekommen die Gäste reichlich Anregungen zu körperlichen und geistigen Aktivitäten und werden dazu inspiriert, die bisherigen Lebensgewohnheiten zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern“, erläutert Alexander Geißler, der selbst einmal die Woche mit einem Feng Shui Schnupperkurs für seine Gäste für gedankliche Anstöße sorgt. Frische Energie gibt es auch in dem nach Feng Shui ausgerichteten Wellness‐ und Saunabereich „Vitalenergie“ des Hotels, den die Schwägerin Claudia Geißler leitet. Eine Spezialität des Hauses sind die selbstgemachten frischen Packungen, Bäder und Masken aus heimischen Milchprodukten und Kräutern aus dem hoteleigenen Garten und aus Wildsammlung.

 

Kräuter – die Apotheke der Alpen

Kräuter spielen nicht nur im Vitalbereich des Hotels eine besondere Rolle. Melita Geißler, eine gebürtige Kroatin, hat in den Allgäuer Bergen ihre Liebe zu der vielfältigen Kräuterwelt der Region entdeckt. Sie ist ausgebildete Allgäuer Wildkräuterführerin und sammelt Kräuter für den Hotelbedarf und die eigene Hausapotheke. Hinter dem Hotel hat sie eine Kräuterspirale mit vielfältigen Küchen und Heilkräutern und einen Duftpfad mit Rosen und Kräutern angelegt. Jede Woche macht die Hotelchefin rund um das Mattlihüs Kräuterwanderungen mit den Gästen und erläutert die Wirkung der Kräuter, die dort gerade wachsen. „Die Natur bietet für vieles eine Lösung“, erklärt Melita, so legt sie z.B. im Sommer Huflattich in Honig ein, was in der Erkältungszeit gegen Halsschmerzen hilft. Auch in der regional ausgerichteten Bio‐Küche des Hauses werden viele Kräuter verarbeitet. Auf der Karte steht das, was die Saison gerade zu bieten hat: Beispielweise Bärlauchpesto, Löwenzahnblütengelee, Spitzwegerich‐Kartoffelsuppe oder Brennnesselknödel.

 

Was es ansonsten noch über das Mattlihüs zu erzählen gibt:

Trotz seiner Lage auf nur knapp 1.200 Metern ist das Mattlihüs frei von Hausstaubmilben, was normalerweise erst ab 1.600 Metern der Fall ist. Das Hotel ist ein optimaler Urlaubsort für Allergiker und trägt daher das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Bad Hindelang ist Modellprojekt Allergikerfreundliche Gemeinde (weitere Informationen unter www.ecarf.org).

Mit seiner Lage mitten auf der Piste und dem kostenlosen Skipass ist das Mattlihüs ein wahrer Traum für Skifahrer. Doch auch der sanfte Wintertourismus spielt eine wichtige und zunehmend bedeutende Rolle: Die Region bietet optimale Bedingungen für Schneeschuhund Winterwanderungen sowie für Langläufer mit grenzüberschreitenden Loipen.

Direkt ab Hotel warten rund 30 Wandertouren und Varianten auf die Entdeckung. Viele Strecken eignen sich auch für konditionssteigerndes Nordic Walking.

Seit 2011 ist das Mattlihüs Mitglied der BIO‐Hotels. Das garantiert Biolebensmittel und ‐getränke, kontrollierte Naturkosmetik sowie ein nachhaltiges Ressourcenmanagment (zertifiziert durch das ehc‐Label). Gäste, die mit der Bahn anreisen, erhalten 5% Rabatt auf den Übernachtungspreis sowie eine täglich kostenfreie Buskarte für das ganze Oberallgäu.

Das Mattlihüs ist seit mehr als 10 Jahren Pionier beim Bayerischen Umweltpreis für Hotellerie und Gastronomie und hat stets die höchste Auszeichnung in Gold erhalten. Die hauseigene Wasser‐Energetisierung sorgt für eine harmonische Ausrichtung der Wasserkristalle und belebt das bekannte Hindelanger Eiszeitseewasser, das selbst für Babynahrung geeignet ist.
Das Regenwasser, im Feng Shui auch „Himmelsglück“ genannt, wird in einer riesigen Zisterne aufgefangen und für die Toilettenspülung verwendet.

 

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